26.01.2017 17:15

Umsetzung des SDG 5 in Österreich

Seit dem Global Leaders Meeting beim UN Sustainable Development Summit in New York 2015 hat Österreich seine Anstrengungen zur Stärkung der Geschlechtergleichstellung und des Empowerments von Frauen verstärkt fortgesetzt.

 Im Bereich des Gewaltschutzes trat eine neue Regelung zum verstärkten Schutz gegen sexuelle Belästigung in Kraft. Weiters wurde ein neuer Straftatbestand zu Cyber-Mobbing im Österreichischen Strafgesetz eingeführt, um den neuen Formen der Gewalt gegen Frauen im Internet Rechnung zu tragen. Die Österreichische Bundesregierung beschloss die „Initiative gegen Gewalt im Internet“ um gegen Hassreden, Cyber-Mobbing und Sexting umfassend vorgehen zu können.

Um die Teilnahme von Frauen am Wirtschaftsleben zu stärken, wurde beschlossen bis zum Jahr 2025 die Plätze in Ganztagsschulen zu verdoppeln. Damit soll die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Frauen und Männer verbessert werden. Auch eine Reform der Familienbeihilfe soll mehr Flexibilität für Eltern und einen Anstieg der Zahl der in Väterkarenz gehenden Männer bringen. Seit Anfang 2016 sind Dienstgeber dazu verpflichtet Teilzeitbeschäftigte über freie Vollzeitjobs im Betrieb zu informieren. Diese Bestimmung soll zur verstärkten Teilnahme der Frauen am Arbeitsmarkt führen.

Um die Implementierung der SDGs effektiv zu gestalten, ist es wichtig neben der Zivilgesellschaft auch vor allem die Jugend mit einzubeziehen. Dies soll durch die Organisation von Workshops für Judgendliche zum Thema SDG 5 (Geschlechtergerechtigkeit und Empowerment für alle Frauen und Mädchen) stattfinden. Der Fokus wird dabei auf die Umsetzung von SDG 5 im Alltagsleben der Jugendlichen gelegt.


Quelle:
http://www.unwomen.org/en/get-involved/step-it-up/commitments/austria