26.01.2017 17:41

Stv. ED Lakshmi Puri bei Helsinki Konferenz

13,5 Millionen SyrerInnen sind auf humanitäre Hilfe und internationale Hilfsprogramme angewiesen, und 4,8 Millionen registrierte Flüchtlinge aus Syrien leben in den Nachbarländern Syriens. Unter ihnen viele Frauen und Mädchen, die oftmals geschlechterspezifischer Gewalt ausgesetzt sind. Der "Syria 2017 Humanitarian Needs Overview“ hat Kinderehe, häusliche und sexuelle Gewalt als die drei Hauptproblematiken identifiziert.

Die Stellvertretende Exekutivdirektorin von UN Women, Lakshmi Puri nimmt an der Helsinki Konferenz über die Unterstützung von SyrerInnen teil. Die Konferenz wird auch den „Regional Refugee and Resilience Plan 2017-2018“ vorstellen. Außerdem wird debattiert, wie die internationale Gemeinschaft  auf die fortlaufende Krise in Syrien reagieren soll.

UN Women, UNDP und UNFPA organisieren gemeinsam ein hochrangiges Panel bei dem  Lakshmi Puri die Funktion als Moderatorin und Co-Vorsitzende einnehmen wird. Das Panel wird unter dem Motto „Gender Equality in Action: Responding to the needs and building resilience for women and girls“, stattfinden.

Die Konferenz soll die Auswirkungen der Syrienkrise auf Frauen und Mädchen hervorheben. Dabei wird Bilanz gezogen in welchem Maße die Versprechungen vom „World Humanitarian Summit“, Frauen und Mädchen in den Mittelpunkt bei Entscheidungsprozessen und humanitärer Hilfe zu stellen, erfüllt wurden. Untersucht werden auch die Erfolge, Lücken und best practices in gendergerechten humanitären Programmen.

Ein weiterer Punkt auf der Agenda sind die bestehenden Lücken und Herausforderungen bezüglich der gleichberechtigen Partizipation und dem Nutzen von humanitären Programmen für Frauen und Mädchen. Darunter fällt auch die Gewährleistung von sicheren Routen, das Ankommen in anderen Gesellschaften und Camps, der Schutz vor geschlechtsspezifischer Gewalt und die Möglichkeiten zur Weiterbildung und Schaffung einer Existenzgrundlage.

Quelle:
www.unwomen.org/en/news/stories/2017/1/announcer-ded-puri-attends-helsinki-conference-on-syria