10.03.2017 10:14

Nachlese: Filmabend zum internationalen Frauentag


Am 7.03.2017 fand im Zuge des internationalen Frauentages eine Filmvorführung statt. Das UN Women Nationalkomitee Österreich in Kooperation mit FC Gloria kann auf einen gut besuchten und erfolgreichen Abend zurückblicken.


Als Veranstaltungsort wurde das ADMIRAL Kino im Herzen Wiens ausgewählt.  Das Kino besticht mit altem Charme, neuer Technik und fantastischen Sitzen. Es eignete sich daher sehr gut für unsere Vorstellung.

Gezeigt wurde ein Dokumentarfilm von Regisseurin Monika Grassl, die leider wegen einer  Parallelveranstaltung in Deutschland nicht anwesend sein konnte. Um trotzdem mehr von ihr zu erfahren, wurde vor dem Film ein Interview zwischen ihr Wilbirg Brainin-Donnenberg(FC Gloria) gezeigt. Der Film mit dem Titel „Girls don’t flyerzählt die Geschichte von jungen Frauen aus Ghana, die sprichwörtlich ganz weit nach oben wollen und einen gemeinsamen Traum haben: Nämlich Fliegen.

Der Film zeigt die Situation von Frauen und Mädchen, die im ländlichen Gebiet Ghanas aufwachsen und dort nur wenig Perspektiven haben. Da scheint die erste ghanaische Flugschule für Mädchen ein perfekter Ort zu sein, um große Träume zu verwirklichen. Der Film beleuchtet aber auch die Schattenseiten auf dem Weg nach oben. Er thematisiert eine autoritäre Erziehung in der Flugschule. Ausbeutung und Genderstereotypen, aber auch Nachwirkungen des Kolonialismus kommen zum Vorschein.  Die Mädchen standen täglich vor neuen Herausforderungen, die sie mit viel Mut und Durchhaltevermögen meisterten, um ihre Träume zu verwirklichen.  Doch immer mehr entpuppte sich der Traum vom Fliegen als Lug und Trug. Letztendlich beschlossen die Mädchen, sich gegen den autoritären Leiter der Flugschule aufzubäumen und dem Traum vom Fliegen den Rücken zu kehren.  Sie gingen in ihre Dörfer zurück, besuchten wieder die Schule oder nahmen andere Aufgaben wahr.  Der Film zeigt die „Ups“ und „Downs“ auf dem Weg einen Traum zu verwirklichen. Auch wenn die Mädchen keine Pilotinnen wurden, so zeigten sie Mut und Stärke, indem sie sich nicht einschüchtern ließen und ihren eigenen Weg gingen