16.01.2014 17:02

Initiative Syrischer Frauen für Frieden und Demokratie

Von 11.-13. Jänner berief UN Women gemeinsam mit den Niederlanden in Genf eine Konferenz ein, um syrische Frauen bei der Einbindung in den Friedensprozess zu unterstützen.

Die Einbeziehung von Frauen ist für einen nachhaltigen Frieden in Syrien entscheidend. Syrische Frauen spielen seit dem Beginn des Konflikts eine wichtige Rolle bei der humanitären Hilfe und der Überwachung der Menschenrechte. Sie haben mehrmals die internationale Gesellschaft aufgerufen, um in den Friedensbemühungen mit einbezogen zu werden.

Frauen aus ganz Syrien mit unterschiedlichen Hintergründen nahmen an der Konferenz teil. „Wir können über die schrecklichen Ereignisse, wie den Hunger, den täglichen Tod und die Verbreitung von Terror und Gewalt, nicht schweigen“, betonte Sabah Alhallak, eine der syrischen TeilnehmerInnen.

Syrische Frauen mussten aufgrund der aktuellen Situation einen hohen Preis bezahlen. 80 Prozent der Flüchtlinge sind Frauen und Kinder. Zahlreiche Frauen wurden festgenommen, entführt oder verschwanden.

Die Exekutivdirektorin von UN Women, Phumzile Mlambo – Ngcuka, bedankte sich bei den TeilnehmerInnen, die dafür weite Strecken gereist sind, und ein hohes Risiko auf sich genommen haben, um an der Sitzung teilzunehmen. "Diese Frauen arbeiteten Tag und Nacht, um die Sicherheit, die Rechte und die Würde des syrischen Volkes wiederherzustellen.“ Sie betonte, dass UN Women weiterhin ein starker Partner für syrische Frauen sein wird.“

Ihr Abschlusswort lautete: “Forward ever, backward never!“

Mehr Information zu diesem Thema finden Sie unter:

http://www.unwomen.org/en/news/stories/2014/1/press-release-on-syrian-women-meeting

http://www.unwomen.org/en/news/stories/2014/1/ed-closing-speech-at-syrian-women-meeting-in-geneva